Qualitätssicherung

Güte des Tests

Zur Sicherung der Güte des PTM wird seit Jahren die Reliabilität des Tests bestimmt. Die Werte liegen im Bereich von 0.96 bis 0.98 mit einem Mittel von 0.97.
Im Sinne der externen Validität wurde im Rahmen einer Studie der Zusammenhang der Zensuren von Staatsprüfungen und den PTM - Ergebnissen von Ärzten im Praktikum mit Hilfe von Spearmanschen Rangkorrelationen bestimmt.
Die Inhaltsvalidität zeigt sich im kontinuierlichen Ansteigen der PTM - Mittelwerte im Verlaufe des Studiums. Diese sind in den veröffentlichten Graphiken gut zu erkennen und werden nach jedem Test fortgesetzt.

Erfassung der Veränderung des Tests

Der PTM bietet die einmalige Möglichkeit, den Wissensstand im Verlauf der Zeit zu betrachten. Bei der Messung von Veränderung sollten die Testscores jedoch nur die Fähigkeit der Teilnehmer erfassen. Tatsächlich beinhalten sie aber auch die Schwierigkeit des jeweiligen PTM. Eine Studie, welche schon seit einigen Semestern läuft, beschäftigt sich erfolgreich mit diesem Problem.

Testauswertung

Im Rahmen der Testauswertung werden u.a. verschiedene Auswertungsschemata beforscht. Außerdem wurden Verfahren entwickelt, um unmotivierte Teilnehmer zu identifizieren, welche aus der Mittelwertberechnung herausgenommen werden.

Forschung für die Ausbildung

Die Ergebnisse des PTM werden außerdem für die Ausbildungsforschung verwendet. Die Landschaft der medizinischen Ausbildung in Deutschland ist sehr vielfältig. Es werden unterschiedliche Curricula eingesetzt mit ihren spezifischen Lernzielen und Lehrmethoden. Um geeignete Kombinationen von Inhalt und Technik herauszufinden, werden verschiedenste Evaluationsinstrumente eingesetzt. Der PTM spielt hierbei eine ganz besondere Rolle neben der regelmäßigen Zufriedenheitsmessung über Evaluationsbögen und den Prüfungsergebnissen, welche einmalig kognitive Fähigkeiten messen.