Ergebnisse des Progress Test Medizin (PTM)

Die Ergebnisse des PTM sind sowohl für die Fakultät als auch für die Studierenden wichtig.
Mit dem Wintersemester 2010/2011 wird den Teilnehmenden ein persönliches Wissensprofil als Ergebnisrückmeldung zur Verfügung gestellt. Diese neue Rückmeldung soll einen intuitiveren und detaillierteren Zugang zu den eigenen Testergebnissen geben. Gleichzeitig wird es für die Teilnehmenden erstmals möglich sein, sich auch mit den Studierenden der gesamten Kooperation zu vergleichen. Weitere Informationen über die detaillierte Entwicklung der Kohorten an den jeweiligen Universitäten werden am Ende eines jeden Testzyklus als Poster an die Fakultäten verteilt. So bietet der Progress Test Medizin eine reiche Quelle für Informationen sowohl für die einzelnen Studierenden als auch für die Fakultät.

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Mein persönliches Wissensprofil

Der Progress Test Medizin ermöglicht es, die individuelle Entwicklung nachzuvollziehen, die eigenen Stärken und Schwächen kennen zu lernen und das eigene Wissen einschätzen zu können.

Wissensentwicklung – Wie entwickelt sich Ihr wissen während des Studiums?

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"Wie stehe ich zu den Studierenden an meiner Universität, und wie zu denen der gesamten Kooperation? Gehöre ich zu den Besten von mehr als 8000 Studierenden in Deutschland und Österreich?"

Anhand der Grafik "Wissensentwicklung" können Sie das Wachstum Ihrer medizinischen Wissenskompetenz im Laufe Ihres Studiums nachverfolgen. Ihr persönliches Ergebnis jeder Teilnahme ist dabei durch die grüne Linie dargestellt. Um sich mit den Studierenden Ihres eigenen Semesters an der eigenen Universität vergleichen zu können, ist das durchschnittliche Ergebnis als weiße Linie eingezeichnet. Hierdurch erhalten Sie einen Hinweis darauf, wie Sie im Verhältnis zu Ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen stehen.

Ein besonderes Merkmal des Progress Test Medizin ist die Größe der Kooperation. Mittlerweile nehmen jedes Semester mehr als 8000 Studierende der Humanmedizin am Test teil. Daher ist es möglich, Ihnen auch eine Einschätzung Ihrer Leistung im Vergleich zu allen anderen Studierenden des jeweiligen Semesters zu geben.

Wissensprofil – Wo liegen Ihre Stärken und Schwächen?

"Bin ich in den Bereichen besonders gut, die mich auch stark interessieren? Sollte ich bestimmte Themengebiete noch einmal nacharbeiten?"

Anhand der Grafik "Wissensprofil" können Sie einfach abschätzen, ob Sie in einzelnen Wissensbereichen Defizite haben oder ob sich Ihre Interessensgebiete widerspiegeln. Sie können ebenfalls sehen ob und wie sich ein neu gelerntes Themengebiet in Ihrem Wissensprofil darstellt. Die Vergleichsgruppe stellt hierbei immer das eigene Semester an Ihrer eigenen Universität dar. 

Anhand der Beispielgrafik (links) können Sie erkennen, dass sich eine relativ schlechtere Leistung beispielsweise im Bereich "Methodik/Instrumente" zeigt, wohingegen in den Wissensbereichen "Nervensystem, Gehirn, Sinne" und "Psyche/Soziales" eine herausragende Leistung erbracht wurde. Der eigene Wert ist dabei als grüner Punkt dargestellt. Der schwarze vertikale Strich markiert den Median des eigenen Semesters, den Wert also, der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in eine "obere" und eine "untere" Hälfte teilt.

Wissenniveau – Entspricht Ihr Wissen ihrem Studienfortschritt?

"Habe ich im vergangenen Semester wirklich etwas gelernt? Wie viel weiß ich im Vergleich zu meinen Kommilitoninnen und Kommilitonen in höheren oder niedrigeren Semestern?"

Eine wesentliche Funktion des Progress Tests ist es, Ihnen eine langfristige Orientierung über die Wissensfelder zu geben, die Sie im Laufe Ihres Studiums bearbeiten werden. Ob Sie sich auf dem Wissensniveau ihrer Kommilitoninnen und Kommilitonen oder vielleicht sogar auf dem Niveau höherer Semester befinden, können Sie anhand dieser Grafik feststellen.

Die Balken zeigen die durchschnittlich erreichten Punktzahlen von Studierenden der Humanmedizin seit der Einführung des Progress Test Medizin vor mehr als 10 Jahren. Die horizontale grüne Line zeigt dabei Ihr persönliches Ergebnis, anhand dessen Sie abschätzen können für welches Semester ihr Wissensumfang "typisch" ist.

Diese Information kann auch Sicherheit im Studium geben, auch und gerade wenn sich beispielsweise das Curriculum ändert oder mit neuen Lehrmethoden gearbeitet wird. Sie können also objektiv beurteilen, ob Sie trotz veränderter Umstände auf dem Niveau der Studierenden der gesamten Kooperation sind.

Wie entwickeln sich die Studierenden an einer Universität?