Allgemeine Informationen

FAQs Stand 01.12.2009

Was ist der PTM?

Der Progress Test Medizin ist ein interdisziplinärer Wissenstest für Studierende der Humanmedizin. Er besteht aus 200 Multiple Choice Fragen, die einen Querschnitt des Wissensniveaus darstellen, welches von einem Absolventen an seinem ersten Tag im Berufsleben erwartet wird.

Die Teilnehmer werden regelmäßig mit diesem Absolventenwissen konfrontiert und entsprechend dem individuellen Fortschritt schneiden sie immer besser ab. So gibt der PTM den Teilnehmern ein kontinuierliches, objektives Feedback über den persönlichen Wissenstand im Vergleich mit dem eigenen Semester und ermöglicht gleichzeitig eine langfristige Orientierung über den Wissensumfang der Ausbildung von Beginn des Studiums an.

Er findet zu Beginn eines jeden Semesters an den medizinischen Fakultäten Berlin, Aachen, Bochum, Münster, Köln, Hannover und Mannheim sowie an den östereichischen Universitäten Innsbruck und Graz statt.

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Welche Vorteile hat der PTM?

Der PTM erfasst das medizinische Wissen sehr umfangreich. So ist es nicht möglich und auch nicht gefordert, dass man sich speziell auf diese Prüfung vorbereitet. Vielmehr erhält man ein detailliertes Feedback auf das Wissen, welches bereits vorhanden ist und kann dieses mit dem Wissen der Studenten des eigenen Semesters vergleichen. Dabei werden die eigenen Stärken, aber auch Schwächen aufgedeckt.
Ab der zweiten Teilnahme erhält jeder Teilnehmer eine Graphik auf seinem Ergebnisbogen, welche ihm die Wissensentwicklung über die Semester hinweg zeigt

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Warum kann ich das Testheft nicht mitnehmen?

Wie kann ich dennoch meine eigenen Antworten kontrollieren?

Der Progress Test findet an mehreren medizinischen Fakultäten zu unterschiedlichen Zeiten statt. Da wir eine möglichst hohe Vergleichbarkeit anstreben, werden die Testhefte nicht veröffentlicht. Weiterhin ist es uns wichtig, einer eventuellen Vorbereitung auf den Test (ähnlich der IMPP-Fragen) vorzubeugen, da der Progress Test gerade das im Prüfungsmoment spontan abrufbare Wissen erfassen soll.
Die Testfragen mit den entsprechenden Lösungen für den letzen und auch frühere Tests können während der Ergebnisausgabe sowie bei uns im Büro nach persönlicher Vereinbarung in aller Ruhe durchgearbeitet werden. Die Informationen über die individuell abgegebenen Antworten, welche auf der Rückseite der Ergebnisbögen abgedruckt werden, erlauben darüber hinaus eine gezielte Selbstkontrolle.

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Kann man beim PTM durchfallen?

Nein. Dies mag Ihnen zunächst merkwürdig erscheinen. Doch der PTM macht überhaupt nur dann Sinn, wenn er nicht zu bestehen ist. Die Idee dahinter ist nicht kompliziert, nur ungewohnt: Wenn Sie den PTM bestehen müssten, dann würden Sie sich vorbereiten. Das Ergebnis wäre dann zu einem großen Teil davon beeinflusst, wie gut Sie vorbereitet waren. Der PTM hat aber ein ganz anderes Ziel: er soll Ihnen das Wissen darstellen, welches Sie haben, ohne sich explizit vorbereitet zu haben, welches im Laufe Ihrer Ausbildung wächst und am Ende, wenn Sie Ärztinnen und Ärzte sind, dauerhaft abrufbar ist.

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Warum ist die Teilnahme am PTM Pflicht?

Nur wenn ein großer Teil der Studierenden teilnimmt, sind die Vergleichsgruppen aussagekräftig. An der Charité gehört der PTM zu Ihren Pflichtveranstaltungen. Dies gilt für den Reformstudiengang ab dem ersten Semester und für den Regelstudiengang während des klinischen Studienabschnittes. An anderen Fakultäten ist der PTM während des gesamten Studiums Pflicht.

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Ist die Statistik zur Vergleichsgruppe aussagekräftig, obwohl einige Leute den PTM nicht vollständig bearbeiten?

Um denjenigen Studierenden, die ernsthaft am Test teilnehmen, eine faire Feedbackmöglichkeit zu geben, werden Testergebnisse nicht mit in die statistischen Analysen einbezogen, die

  • nach extrem kurzer Zeit abgegeben,
  • ausschließlich mit „Weiß-nicht“ beantwortet,
  • oder nach zufälligen oder geometrischen Mustern gekreuzt wurden.

Diese sogenannten "Ausreißerkriterien" garantieren eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse aller ernsthaften Teilnehmer untereinander.

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Wird mein PTM-Ergebnis an die Fakultät weitergereicht?

Nein. Es erfolgt keine Weitergabe von Einzelergebnissen! Diese werden ausschließlich an die jeweiligen Studierenden in gedruckter Form ausgegeben.
Alle allgemeinen Statistiken und Darstellungen beziehen sich auf Gruppen und lassen keine Rückschlüsse über Einzelleistungen zu .

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Warum gibt es eine „Weiß nicht“ - Antwortoption für jede Frage?

Dies ist eine Besonderheit des PTM und liegt darin begründet, dass sich der Test auf Absolventenniveau bewegt und Sie nicht alles wissen können. Sie können sich den Test auf Ihr individuelles Niveau zusammenstellen, in dem Sie nur die Fragen beantworten, die Sie auch beantworten können. Für eine richtige Antwort gibt es einen Punkt, bei einer falschen wird Ihnen ein Punkt abgezogen. Mit „Weiß nicht“ beantwortete Fragen hingegen werden neutral behandelt. Wenn Sie die „Weiß nicht“ Option nutzen, dann wissen Sie, dass Sie richtig beantwortete Fragen auch wirklich wussten und nicht zufällig richtig geraten haben.

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Testtermine und Raumverteilungen für Berlin

Bitte schauen Sie hier nach, wo Sie dieses Semester den PTM schreiben.

Laborliste

Die Laborliste des letzten PTM zum Herunterladen.