Sind Sie Lehrender in der Medizin und wollen Fragenautor für dem Progress Test Medizin werden?

Als Lehrender in der Medizin sind Sie eingeladen, zu unserem Pool an hochwertigen Prüfungsfragen beizutragen. Für den Fragenpool des Progress Test Medizin (PTM) suchen wir stets geeignete Fragen von Lehrenden aus allen Fachbereichen medizinischer Fakultäten.
Die Fragen sollen möglichst praxisnah gestellt sein. Das Fragenformat unterscheidet sich in einigen Punkten von dem herkömmlicher Staatsexamensfragen, so enthält zum Beispiel jede Frage die Antwortmöglichkeit "weiß nicht".
Genauere Informationen erhalten Sie im "Leitfaden zur Erstellung von Multiple-Choice Fragen".

Testfragen können direkt in unsere internetbasierte Datenbank eingegeben werden, nähere Informationen hierzu finden Sie unter Datenbank.
Für weitere Informationen nehmen Sie bitte Kontakt zu unserem Team auf.

Sie befinden sich hier:

Fragenleitlinien: Wie verfassen Sie geeignete Fragen für den PTM?

Fragenerstellung

Vor der Erstellung einer Prüfungsfrage müssen der zu prüfende Themenschwerpunkt und das Ziel der Frage klar definiert sein. Das Niveau der Fragen darf sich nicht am fachlichen Wissensstand eines Facharztes, sondern an dem eines Berufsanfängers orientieren. Das abgefragte Wissen sollte der aktuellen Lehrmeinung entsprechen und praxisrelevant sein.

Für den Progress Test Medizin sind gegenwärtig nur Multiple-Choice-Fragen im Einfachauswahl-Format zulässig. Das heißt, nur eine der aufgeführten Antwortmöglichkeiten ist richtig. Fragen, die auf eine korrekte Falschantwort abzielen, müssen vermieden werden (z.B. "...Welche Aussage ist falsch?"). In Zukunft wird es auch die Möglichkeit der Eingabe von Listenfragen geben.

Was macht eine gute Frage aus?

Jede Frage sollte formal eine Einleitung (Fragenstamm), am besten im Form einer Fallbeschreibung, eine konkrete Frage und die Antwortmöglichkeiten enthalten. Die Anzahl der Antwortmöglichkeiten sollte zwischen 3 und 8 liegen; Wortwiederholungen aus der Fragestellung sollten vermieden werden.

Idealerweise sollte die Prüfungsfrage so formuliert sein, dass die richtige Antwort auch ohne Kenntnis der vorgegebenen Lösungsmöglichkeiten gegeben werden kann.
Im Folgenden werden einige Charakteristika einer guten Frage benannt. Erläuterungen und Beispiele finden Sie in unserem Fragenleitfaden:

Homogenität:

Inhomogene Antwortmöglichkeiten sollen vermieden werden!
Wichtig ist, eine deutlich auf einen Sachverhalt bezogene Frage und homogene Antwortmöglichkeiten zu formulieren.

Länge und Komplexität:

Unterschiede in Länge und Komplexität der Antwortmöglichkeiten sind nicht angebracht! Häufig tendieren Testautoren/innen dazu, das richtige Ergebnis sorgfältiger zu formulieren. Der/die testerfahrene Student/in, bekommt so allein durch die Komplexität der Antworten einen Lösungshinweis. Fazit: Wichtig ist es, alle Antworten in etwa gleich lang und gleich plausibel zu formulieren!

Negative Formulierungen:

Negativ formulierte Fragen sollten umgangen werden!
Hierbei muss der Prüfling die Falschaussage als richtig markieren. Dies ist für den Lernerfolg problematisch, da die anderen Lösungen dann als "nicht falsch" statt richtig behalten werden. Zudem erschweren negative Antwortmöglichkeiten die Beantwortung der Fragen unnötig. Pädagogisch sinnvoller ist es, den Studierenden eine positiv formulierte Frage anzubieten und das Auffinden der eindeutig richtigen Antwort zu honorieren.

Weitere Anforderungen:

  • Verständliche Sprache, keine unnötigen Fremd-/ Fachwörter
  • Deutsche Rechtschreibung, auch für Fachbegriffe
  • Keine Abkürzungen, die nicht in der Frage erklärt wurden
  • Zahlen in konsekutiver Reihenfolge aufschreiben

Beispiel für eine gute Frage

Ein Patient, der zur Zeit wegen immer wieder auftretenden Magengeschwüren behandelt wird, kommt erstmals mit starken Kopfschmerzen zu seiner Hausärztin. Welches Medikament sollte sie gegen die Kopfschmerzen empfehlen?

?) Weiß nicht

a) Azetylsalizylsäure

b) Paracetamol

c) Diclofenac

d) Piroxicam

e) Morphin


Diese Frage besteht aus Fragenstamm und konkreter Frage. Die Antworten sind sowohl inhaltlich als auch in Länge und Komplexität homogen.

Ausführliche Informationen finden Sie im "Leitfaden zur Erstellung von Multiple Choice Fragen für den Progress Test Medizin". Hier können Sie den gesamten Fragenleitfaden herunterladen:

Datenbank

Funktionen der Datenbank

Alle von den Hochschullehrerinnen und -lehrern eingereichten Fragen werden in der Datenbank archiviert. Zur Zeit enthält sie etwa 4000 Fragen.

In der Datenbank werden verschiedene Informationen mit der Frage zusammen gespeichert, beispielsweise daszugehörige Organsystem und Fachgebiet, Autor/in, die richtige Antwort.

Nach einem festgelegten Organsystemschlüssel werden aus der Datenbank randomisiert Fragen für den nächsten Test gezogen und in den Review-Komitees des PTM auf Aktualität und Richtigkeit geprüft. Eventuell notwendige Änderungen an den Fragen vor dem Test werden stets in Absprache mit den jeweiligen Autoren in der Datenbank durchgeführt.

Frageneingabe in die Datenbank

Sie können Ihre Fragen direkt in die Datenbank eingeben, da diese über das Internet verfügbar ist. Dazu benötigen Sie eine Kennung und Passwort, die Sie bei uns anfordern können.

Falls Ihnen die internetbasierte Eingabe von Fragen nicht möglich sein sollte, können Sie diese auch per E-Mail oder ggf. per Post (am besten als CD) an uns schicken.

Funktionen der Datenbank

Alle von den Hochschullehrerinnen und -lehrern eingereichten Fragen werden in der Datenbank archiviert. Zur Zeit enthält sie etwa 4000 Fragen.

In der Datenbank werden verschiedene Informationen mit der Frage zusammen gespeichert, beispielsweise daszugehörige Organsystem und Fachgebiet, Autor/in, die richtige Antwort.
Nach einem festgelegten Organsystemschlüssel werden aus der Datenbank randomisiert Fragen für den nächsten Test gezogen und in den Review-Komitees des PTM auf Aktualität und Richtigkeit geprüft. Eventuell notwendige Änderungen an den Fragen vor dem Test werden stets in Absprache mit den jeweiligen Autoren in der Datenbank durchgeführt.
 

Frageneingabe in die Datenbank

Sie können Ihre Fragen direkt in die Datenbank eingeben, da diese über das Internet verfügbar ist. Dazu benötigen Sie eine Kennung und Passwort, die Sie bei uns anfordern können (autoren.ptm(at)charite.de).

Falls Ihnen die internetbasierte Eingabe von Fragen nicht möglich sein sollte, können Sie diese auch per Email oder ggf. per Post (am besten als Diskette) an uns schicken.